Die Sonne schickt keine Rechnung. Danke. Bitte.

Die richtige Haustechnik auszuwählen ist eine komplizierte Aufgabe, die Bauherren ohne fachkundige Beratung vor Probleme stellt. Die Entscheidung für ein Heizungssystem und die Warmwasserbereitung sollte gut überlegt werden. In der Vielfalt von Energiequellen und Anlagetechnik sucht man lange nach Orientierung und der passenden Dimensionierung.

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Wärmepumpen nutzen die in der Luft, der Erde oder dem Grundwasser gespeicherte Sonnenenergie. Dabei wird die Wärme über einen Verdampfer aus der Umwelt aufgenommen und über einen Verflüssiger dem Heizsystem zugeführt. Wärmepumpen benötigen zwar Strom als Antriebsenergie, erzeugen jedoch je Kilowattstunde Strom bis zu vier Kilowattstunden Wärme. Drei Viertel der Energie für Heizung, Warmwasserbereitung sowie zur Kühlung im Sommer bezieht eine Wärmepumpe aus der Umwelt. Für das eigene Haus sind v.a. Solaranlagen, wie zum Beispiel die Solartherme zur Brauchwasser-Erwärmung, interessant. Immer beliebter werden Photovoltaik-Anlagen als Energielieferant sowie Holzpelletöfen als regenerativer Heizenergiespender. Neben den ökologischen Argumenten sollte man auch die ökonomischen Nebeneffekte (Stichwort Förderungen) mit einkalkulieren. In der Planung richten die Fachberater und Architekten die Heizung- und Warmwassergewinnung auf die Hauskonstruktion und die übrige Gebäudetechnik aus.

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Haustechnik, Installation, Erneuerbare Energie