Damit die Sanierung Bestand hat – zuerst die Bestandsaufnahme, dann sanieren.

Eine umfassende Sanierung bedarf guter Vorbereitung und Planung. Generell gilt die Bestandsaufnahme ist aller Sanierung Anfang. Nutzen Sie alle zur Verfügung stehenden Informationsquellen auf der com:bau digital – fragen Sie die Experten zum Thema Rohbau & Sanierung. Organisieren Sie sämtliche Unterlagen, Aufzeichnungen, Pläne, auch alte Rechnungen. In der Regel muss es vom Gebäude einen Bauakt auf der Baubehörde geben. In diesem Bauakt finden sich alte Baubewilligungen.

CB21_Spaltenbilder_Ratgeber5.jpg
  • Was mache ich bei feuchtem Mauerwerk?
  • Gibt es Schimmel an den Mauern?
    Wie identifiziere ich diesen im Gebäude?
  • Muss ich mein Haus zusätzlich oder komplett neu isolieren?
  • Wer stellt sicher, dass alle Wasserleitungen noch in Schuss sind?
  • Brauche ich neue Fenster / Türen – auch mit besserem Isolierwert?
  • Müssen Elektroinstallationen erneuert werden?
  • Welchen Eindruck macht das Dach?
  • Kann das Heizsystem übernommen werden? Welche nachhaltigen Möglichkeiten gibt es heute?
  • Welche Wände sind tragend?
    Welche darf ich für eine neue Raumgestaltung entfernen?

Die Bestandsaufnahme ist eine Sache für den Profi


Für einen Blick unter die Oberfläche gibt es den Bausachverständigen, der die Stabilität des Fundaments und die Mauerfeuchte als die wichtigsten Teilbereiche überprüft. Der Check im Keller klärt, ob überhaupt und wenn ja, welche Dämmung zum Erdgeschoss ansteht – das ist entscheidend für Ihre thermische Gesamtsanierung. Bei der Überprüfung der Fassade wird der Zustand der Außenhülle – primär der Dämmung – festgestellt und ob diese Risse aufweist. Die Dachkonstruktion wird auf die Tragfähigkeit der Balken und die Dichtheit des Daches untersucht. Anschlüsse an den Kamin, Gaupen, Gesimse werden kontrolliert. Letztlich wird der Bausachverständige auch die Tragfähigkeit der Fußböden und Treppen akribisch überprüfen sowie Türen und Fenster einer genauen Inspektion unterziehen.